Ein Zwiegespräch zwischen aktueller Nutzung und historischem Bestand entwickelt sich im TextilWerk Bocholt über fünf Etagen und 6000 Quadratmeter Fläche. Die ehemalige Spinnerei wurde für eine Nutzung als Kulturzentrum mit Schaulager, Sonderausstellungsflächen, Veranstaltungsräumen und Gastronomie saniert. „Beleben und neu erlebbar machen“ waren die Maxime. So unterstreichen gezielte architektonische Eingriffe die ursprünglichen Funktionszusammenhänge der Fabrik. Form- und Farbsprache wurden aus dem Altbestand heraus entwickelt. Die neuen Einbauten sind optisch abgesetzt und treten als gleichwertige Zeitschicht neben den Bestand, der als Zeitdokument mit all seinen Nutzungsspuren erlebbar bleibt.
Auftraggeber: | LWL Industriemuseum |
Ausstellungsfläche: | 6000 m2 |
Planungsaufgaben: | Generalplanung Bauleitung: Eling Architekten, Wesel Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Pross, Bocholt Elektroplanung: Ingenieurbüro Kipp & Knuhr, Borken Haustechnik: K&L Energietechnik, Hamminkeln Lichtkonzept: LDE Belzner Holmes, Stuttgart Bespielung Foyer: Thauma Motion Design Studio, Stuttgart |
Fotografien: | mac tanó (Bilder Nr. 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8), Holtappels/LWL-Industriemuseum (Bild Nr. 3) |