PRESSEMITTEILUNG 26.04.2012
 

Museumspreis des Europarates geht nach Köln

Rautenstrauch-Joest-Museum erhält die höchste kulturpolitische Auszeichnung Europas

 

Das „Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt“ in Köln erhält die höchste kulturpolitische Auszeichnung Europas: den Museumspreis des Europarates. Überzeugt hat neben der thematischen Konzeption auch die innovative, von ATELIER BRÜCKNER gestaltete Inszenierung der Ausstellung. Die Jury lobte anlässlich der Preisverleihung, am Abend des 24. April in Straßburg, den gelungenen Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“. Er entfaltet sich auf 3600 Quadratmetern Ausstellungsfläche in differenzierten Raumbildern. Der Besucher erlebt die Ausstellung als dynamische Abfolge einzelner Kapitel. Insgesamt werden neun Themen unter den Hauptaspekten „Die Welt erfassen“ und „Die Welt gestalten“ angesprochen. Rund 2000 Exponate finden in den individuell inszenierten Themenräumen ihren Platz.

 

Der Museumspreis des Europarates zeige, dass das Rautenstrauch-Joest-Museum einen überzeugenden Weg gefunden hat, ethnologische Themen in die Gegenwart zu transportieren, so Museumsdirektor Dr. Klaus Schneider. Laut Juryvotum verstehe es das Museum mit seiner Ausstellung, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen, soziale und politische Grenzen zu überwinden und Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden. Die Ausstellung lehre Bescheidenheit und rege an zu kritischer Selbstreflexion.

 

Seit 1977 widmet sich das European Museum Forum (EMF) der Anerkennung und Förderung herausragender Projekte und Ideen auf dem Museumsgebiet in den Mitgliedsstaaten des Europarates. Der Europarat wählt jährlich auf Grundlage einer Shortlist des EMF ein Museum, das durch einen bedeutenden Beitrag zum Bewusstsein des kulturellen Erbes in Europa besonders hervorgetreten ist. Museen aus 49 Ländern stehen hierbei im Wettbewerb.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und der Statue „La femme aux beaux seins“ von Joan Miró verbunden, die ein Jahr lang im Besitz des Preisträgers verbleibt. Am Freitag, 27. April, wird sie ihren Ehrenplatz unter weiteren Auszeichnungen des Museums einnehmen. Hierzu zählen der Kölner Kulturpreis des Jahres 2010 und der red dot design award 2011. Darüber hinaus ist das Rautenstrauch-Joest-Museum für den „Oskar“ in der Museumsszene nominiert, den „European Museum of the Year Award (EMYA)“. Die Preisverleihung findet am 19. Mai in Penafiel, Portugal statt.

 

Foyer mit Reisspeicher - das größte Exponat und Wahrzeichen des Rautenstrauch-Joest-Museums. Foto: Michael Jungblut, Berlin

„ZwischenWelten: Rituale“. Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“, Rautenstrauch-Joest-Museum. Foto: Michael Jungblut, Berlin

Übergänge, Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“, Rautenstrauch-Joest-Museum. Foto: Michael Jungblut, Berlin

Raumbild Epilog, Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“, Rautenstrauch-Joest-Museum. Foto: Michael Jungblut, Berlin

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